Pulsierende Signaltherapie

 

Bei der pulsierenden Signaltherapie (PST) handelt es sich um ein schonendes und nicht invasiv oder strahlenbelastendes biophysikalisches Therapieverfahren, bei dem in einem elektromagnetischen Feld durch Übermittlung pulsierender Signale mit biologischer Frequenz eine Autoregulation von Knorpel, Knochen und Bindegewebe erzielt werden soll.

 

Diese in den USA entwickelte und aufgrund ihrer noch nicht ausreichend nachgewiesenen Wirksamkeit noch umstrittene Therapiemethode findet ihren Einsatz in der Behandlung von Arthrosen, rheumatischen Erkrankungen sowie Sportverletzungen und Sportschäden. 

 

Unstrittig ist ein stimulierender Effekt auf das Knorpelwachstum. In in-vitro-Experimenten konnten positive Einflüsse auf die Physiologie von Knorpelzellen festgestellt werden. Auch wurde schon von einer Reduktion der Kollagenexpression, die charakteristisch für arthrotische Knorpelzellen ist, berichtet.

 

In einer Übersicht von H. Gierse aus dem Jahre 2003 heißt es:

  • "Klinische Studien... konnten den positiven Aspekt der PST auf Arthrosesysteme darstellen....Eine Besserung findet sich bei 73 % bis 87 % der Betroffenen"
  • "Die festgestellten positiven Ergebnisse unter PST Behandlungen – wie Steigerung der Zellzahl, Vergrößerung der Chondrozyten - Pellets, Erhöhung des Hydroxyprolingehaltes - konnten bei Untersuchungen mit anderen Magnetfeldtherapien nicht gefunden werden."
  • "..hat die PST einen festen Stellenwert als alternatives Therapieverfahren zur Behandlung der Arthrose aufgrund ihrer Nebenwirkungsfreiheit, dem Fehlen von Infektionsrisiken und weil sie schonend und schmerzfrei ist und kein Eingriff notwendig ist."
  • "Die Behandlung bietet Therapiemöglichkeiten in Bereichen, die bisher konservativ kaum zu behandeln waren, wie z.B. die Fingerpolyarthrose oder Fußwurzelarthrose oder in Fällen, in denen der Patient eine Alternative zu einer operativen Maßnahme sucht."

 

Gerne informieren wir Sie näher über diese Behandlungsmethode.